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August 27 2009
Exotische Linux Programme gesucht
fm - der File Modifier
Der Exot schlechthin in meinem $PATH dürfte das Programm fm sein - der File Modifier. Das ist eine kleine, (n)curses-basierte Konsolen Anwendung, mit der man sich Dateien und Blockdevices als klassischen Hexdump anzeigen lassen und editieren kann.
Ich mag fm vor allem, weil es sehr kompakt ist und mich selbst ich kritischen Situationen ("fork failed: No more processes", "Kernel: allocation failed" und Konsorten) nicht im Stich gelassen hat.
fm compiliere ich selber nun schon seit 15 Jahren auf so ziemlich jedem Unix, das mir in der Zeit unter gekommen ist. Für Fedora habe ich selbstverständlich ein SRPM welches ich zu Verfügung stellen kann.
Alternativ zu fm kenne ich noch beav - damit bin ich allerdings nie so richtig warm geworden.
socket - das andere netcat
Der 2. Exot, den ich regelmäßig selbst compiliere ist socket. Eigentlich macht das Programm nicht mehr oder weniger als das viel bekanntere netcat. Nur, dass ich socket schon viel länger und die Parameter quasi auswendig kenne.
Mit socket ist es möglich, auf der Kommandozeile eine tcp-Verbindung zu einem Host/Post zu öffnen und auf der anderen Seite einen kleinen tcp-Server auf der Kommandozeile zu betreiben. Damit mache ich z.B. rasend schnell ein Backup zwischen zwei lokalen Hosts. Auf dem Client pipe ich ein cpio oder tar - Kommando in socket rein und auf dem Server lauscht socket mit dem entsprechenden Gegenstück zum Auspacken.
Für Fedora habe ich ein SRPM wieder in meinen Downloadbereich gelegt.
Der einzige und quasi gravierenste Nachteil von socket ist, dass wenn ich die Manpages zum syscall socket benötige, ich in der Regel die Manpage zum socket-Kommando zu sehen bekomme. Bis mir wieder einfällt »man 2 socket« aufzurufen.
