Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

November 28 2008

Sven

Ich ärgere mich auch als Radfahrer über jeden Idioten, der bei Dunkelheit ohne Licht fährt. Vor allem auf der Landstraße. Mir gehen auch Radfahrer auf den Keks, die an der roten Ampel an mir vorbeiziehen oder Fußgänger vom Gehweg scheuchen. Genauso ärgere ich mich aber auch über sogenannte Radwege, die mehr Schlaglöcher und lose Gehwegplatten haben als geschlossene Asphaltdecke (B7, Ortseinfahrt Jena) oder einfach nur umgewidmete, ausgetrockene Flussbetten sind (Merketalstraße in Weimar). Autofahrer, die Radfahrer schlicht nicht zur Kenntnis nehmen, weil sie sich dann entsprechend einstellen müssten sind mir leider auch nicht unbekannt. «Nur schnell an dem Hindernis vorbei, egal ob ich davor nicht einscheren kann oder Gegenverkehr habe.» So kommt das an, wenn man an einem Radfahrer mit 20cm Abstand vorbeifährt oder meint, den Radfahrer «weghupen» zu müssen. Einem Radfahrer mit Aufblendlicht entgegen zu kommen, zeigt mir weiterhin, dass manche Autofahrer einfach nicht weiter als bis zum Kühlergrill denken.

Der Artikel sagt es später doch ganz gut aus, dass die Gruppenbildung nichts bringt. Es gibt nicht den rücksichtslosen Autofahrer und auch nicht den lebensmüden Radfahrer. Es gibt nur manchmal genügend Idioten im Berufsverkehr.

Das dumme ist nur, dass wenn ich solchen Idioten begegne, liege ich mit aufgeschürfter Haut auf dem Asphalt oder mit gebrochenen Knochen im Straßengraben, wenn ich nicht höllisch aufpasse.

Ich bin genauso ein Pendler wie alle anderen auch und will nur bei meiner Arbeit an- und wieder gesund zu Hause ankommen. Ich fahre nicht zum Spass die 30 Kilometer Arbeitsweg jeden Tag und ich das mit dem Fahrrad machen kann, ist Glück für mich und keine Anklage an alle anderen, die so einen Weg mit dem Auto zurücklegen.